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Obst Aufsammeln und Mosten

September 18

Mosttrinker sind Naturschützer

Durch ihren nahezu einmaligen Strukturreichtum und ihre extensive Bewirtschaftung zählen hochstämmige Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen. Hier findet sich ein abwechslungsreiches Angebot aus Gräsern, Kräutern, Blüten, Früchten und alten, höhlenreichen Bäumen – ein breites Spektrum mit zahllosen Nahrungsquellen, Brut- und Aufenthaltsplätzen für viele Tiere. Stark gefährdete und z.T. vom Aussterben bedrohte Insekten-, Vogel- und Säugetierarten finden oft nur noch hier ihre spezielle Ökonische.

Aus <https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/streuobst/service-und-adressen/03941.html>

Streuobstwiesen sind aber arbeitsintensiv. Im Frühjahr müssen die Bäume geschnitten werden, im Sommer sind die Bäume zusätzliche Hindernisse beim Mähen und im Herbst muss das Obst aufgelesen werden. Leider bleibt das Obst oftmals ungenutzt am Boden liegen, da die Bauern für Obst, das sie in der Mosterei abgeben, fast keinen Ertrag erhalten.

Auf der anderen Seite gibt es viele junge Familien, die sich gerne gesund mit lokal produzierten Lebensmitteln versorgen möchten, aber keinen Garten haben.

Wir möchten beide Seiten, die Bauern und ökologisch interessierte Familien, zusammenbringen.

Diesen Herbst werden wir einen Mosttag durchführen.

Obwohl es wegen der schlechten Witterung während des Frühjahrs und Sommers nur sehr wenig Äpfel hat, konnten wir mit verschiedenen Landwirten abmachen, dass wir auf Ihrem Land Äpfel und Birnen zum Mosten sammeln dürfen. Leider hält sich die Natur aber nicht an unseren Zeitplan, den wir im letzten Heft des Mitteilungsblatts veröffentlicht hatten. Für das Mosten sind wir auf reife Früchte angewiesen und die verschiedenen Sorten sind zu unterschiedlichen Zeiten reif.

Daher wollen wir das Obstauflesen auf 2 Termine, aufsplitten, nämlich den 18. September und den 2. Oktober. Da dieses Jahr nur wenig Obst verfügbar ist, werden wir jeweils in 2-3 Stunden fertig sein. Das Obst wird zu Süssmost gepresst, pasteurisiert und in Bag-in-Box abgefüllt. Alle Helfer können dann Süssmost zum Selbstkostenpreis (<10 Franken/ 5 Liter) beziehen.

Für die Vorbereitung sollten wir wissen, mit wie vielen Helfern wir rechnen können.
Interessierte melden sich bitte per e-mail an ovweisslingen@gmx.ch.

Wir treffen uns um 9 Uhr an der Remise Neschwil (beim Glockenturm). Bitte Korb mitbringen.

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