Jungtierschau 2026 mit dem Jöööhh Effekt

Nachdem wir im April von der Sonne verwöhnt wurden, bangten wir um das Wetter für unsere Jungtierschau. Petrus meinte es besser als erwartet, sodass wir am Freitagmorgen die Gehege für unsere Jungtiere im Trockenen aufstellen konnten. Samstagmorgen dann Wolkenlücken mit sogar blauem Himmel. Die Sonne setzte sich durch, obwohl es recht kühl und windig war. Der Tag brachte nur ganz kurze Regengüsse, in denen sich die Besucher dann in unserer  prima Festwirtschaft verpflegen konnten. Die Vielfalt am grossen, gespendeten Kuchenbuffet war beeindruckend. Es wurden rege Gespräche geführt und schön war einfach das Zusammentreffen von vielen Bekannten.

Am Sonntag war es dann trocken und wieder wärmer, sodass wir von ganz vielen Familien regelrecht überrannt wurden. Rund 800 Besucher, so viele Besucher hatten wir noch an einer Jungtierschau und wir sind auch sehr dankbar für die vielen Komplimente für die tolle Ausstellung, die fast ausverkaufte Festwirtschaft und den Infostand mit Wettbewerb.

Mit grossem Interesse wurden unsere herzigen Jungtiere bestaunt. Wir durften Schweinchen, Kälber mit Kuh, Fohlen mit Pferd, junge Häsli, Tauben, Enten, Alpakas, Gitzi und Geissen, Hühner, Lämmchen und Schafe präsentieren. Am Ende der Jungtierschau hatten wir sogar mehr Tiere als zu Beginn: Im Verlauf des Samstags und in der Nacht auf Sonntag sind nämlich vier Bibeli im Brutkasten geschlüpft.

Bei der Wahl zum Jöööhh Preis durften die Kinder abstimmen, welches Jungtier am  herzigsten ist. Die Kinder mit ihren Eltern waren total begeistert und am Ende gewannen die Sachsengoldkaninchen. Für sie gab’s einen Ballon in Pokalform und eine extra Ration Futter.

Am Naturschutzstand gab’s Infos für die Eltern und Basteln für grosse und kleine Kinder: Herzige Marienkäfer entstanden aus Steinen und auch Phantasiebäumchen. Die Eltern interessierten sich für die vielen Tipps für den eigenen Garten:

Wie mache ich eine richtige Blumenwiese? Was kann ich in meinem Garten für die Natur tun? Hier einige Beispiele:

  • bei Pflanzungen einheimische, standortgerechte Pflanzen verwenden
  • einheimisches, lokales Saatgut verwenden
  • auf mineralische Dünger, Torf und chemische Pflanzenschutzmittel verzichten
  • invasive Neophyten entfernen
  • versiegelte Flächen vermeiden und durchlässige Flächen fördern
  • Nisthilfen für Vögel aufhängen
  • • Mit bestehenden Materialien arbeiten (z.B. Asthaufen mit Schnittgut von Sträuchern bauen, Steinhaufen, Totholzhaufen)
  • unberührte Flächen lassen

Mit der Liebe zur Natur können wir in unserem Garten viel dazu beitragen, dass sich Schmetterlinge und Insekten besser vermehren können, dass Reptilien Unterschlupf finden und dass der Igel gut überwintern kann. Da die Natur unsere Zukunft ist, sollten wir ihr Sorge tragen und unsere optimalen Möglichkeiten einsetzen.